Guter Content, falscher Preis
Content-Ausrichtung, Zielgruppen-Match und perfektes Timing nützen nichts, wenn sich die Zielgruppe das Produkt nicht leisten kann. Market Fit ist das fünfte Command Center Modul – der ökonomische Realitätscheck, der sicherstellt, dass die Produktpreise zum Kaufverhalten der Zielgruppe passen.
Automatisierte Preis-Positionierung
Market Fit klassifiziert Produkte automatisch in Preisstufen – Budget, Mid-Range, Premium, Luxury – und ordnet sie dem Kaufverhalten der Zielgruppe zu. Die Klassifikation basiert nicht auf beliebigen Schwellen, sondern auf Verhaltensdaten: wie die Zielgruppe auf Produkte in verschiedenen Preisklassen reagiert. Ein Produkt zu 29,99 $ kann für eine Zielgruppe Budget und für eine andere Premium sein. Die DNA-Layer kodiert Kaufkraft in Persona-Vektoren und macht die Stufen-Ausrichtung berechenbar statt angenommen.
Kaufkraft-Fit
Kaufkraft-Fit berechnet die Schnittmenge aus der Verteilung des verfügbaren Einkommens der Zielgruppe und den Produktkosten. Ein Fit-Score von 0,91 bedeutet, die Zielgruppe hat starke wirtschaftliche Kapazität für das Produkt zu seinem Preispunkt. Ein Score von 0,45 bedeutet, ein erheblicher Teil der Zielgruppe kann es sich nicht bequem leisten. Das wird nicht aus Demografie geschätzt – es wird aus Verhaltensvektoren berechnet, die tatsächliche Ausgabemuster, Preissensibilität und ökonomisches Verhalten kodieren.
Wettbewerbs-Benchmarking
Market Fit liefert Echtzeit-Wettbewerbs-Benchmarking: Ihr Produkt (29,99 $) vs. Kategorie-Durchschnitt (45,00 $) vs. Top-Performer (60,00 $). Diese Positionierungsdaten helfen Strategic Guidance bei Preis-Narrativen – ist Ihr Produkt ein Value-Play, ein Premium-Differenzierer oder wettbewerbsorientiert? Das Benchmarking ist nicht nur Preisvergleich – es umfasst Feature-Set, Markenwahrnehmung und Zahlungsbereitschaft der Zielgruppe, alles aus Vektorraumanalyse abgeleitet.
Preis-Positionierungs-Logik
Preis-Positionierungs-Logik bestätigt die Ausrichtung mit dem Kaufverhalten der Zielgruppe durch narrative Intelligenz. Sie beantwortet Fragen wie: „Ist der Preispunkt dieses Produkts konsistent mit dem, was diese Zielgruppe typischerweise in dieser Kategorie ausgibt?“ und „Würde eine Preisänderung von X % die Conversion verbessern, ohne die Marge zu erodieren?“ Das sind keine hypothetischen Szenarien – sie werden aus denselben Kausalmodellen berechnet, die Conversion Modeling antreiben.
Ökonomische Fehlausrichtung verhindern
Der teuerste Fehler im Marketing ist, ein Premium-Produkt einer budgetbewussten Zielgruppe oder ein Value-Produkt einer premium-suchenden Zielgruppe zu zeigen. Beides verschwendet Budget und schadet der Markenwahrnehmung. Market Fit verhindert das, indem es ökonomische Fehlausrichtung markiert, bevor Kampagnen starten. Die Entscheidungsschicht kann Targeting, Creative-Botschaft oder Produktauswahl automatisch anpassen, um ökonomischen Fit bei jeder Empfehlung sicherzustellen.