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Der Translator – Maschinen Intent verstehen lehren

Layer 2 der 5-Layer-Architektur – wie der Translator Intent und Tonalität mit 0,94 Konfidenz klassifiziert und Rohsignale in strukturierte Bedeutung verwandelt.

·Axinity Team·Technologie

Von Was zu Warum

Der Sensor erfasst, was passiert ist. Der Translator erklärt, warum es zählt. Layer 2 der 5-Layer-Architektur verwandelt Rohsignale in strukturierte Bedeutung, indem er den Intent und die emotionale Valenz hinter jeder Interaktion klassifiziert. Ein Klick ist nicht nur ein Klick – der Translator bestimmt, ob er zufälliges Engagement, neugieriges Stöbern, aktive Erwägung oder Kaufabsicht signalisiert.

Intent-Klassifikation

Der Translator klassifiziert Intent in fünf Kategorien: transaktional (Absicht zu kaufen oder zu konvertieren), informativ (Information oder Vergleich suchend), sozial (für soziale Verbindung statt Transaktion), explorativ (Stöbern ohne spezifischen Intent) und vergleichend (aktiv Alternativen vergleichend). Die Klassifikations-Konfidenz liegt bei 0,94 – 94 % der Interaktionen werden korrekt kategorisiert. Diese Klassifikation fließt in die Logic Engine, wo kontextuelle Gewichtung bestimmt, wie jeder Intent-Typ nachgelagerte Entscheidungen beeinflusst.

Tonalitätsanalyse

Über Intent hinaus erfasst der Translator emotionale Tonalität in fünf Dimensionen: Begeisterung (echtes Interesse), Skepsis (Zweifel, Vorsicht, Widerstand), Neutralität (weder positiv noch negativ), Sarkasmus (oberflächlich positiv mit negativer Bedeutung) und Dringlichkeit (Zeitdruck oder unmittelbarer Bedarf). Tonalität ist keine einfache Sentiment-Analyse (positiv/negativ). Sie erfasst psychologischen Zustand, was für Computational Empathy und die Psychographic Layer essenziell ist.

Cross-modale Ausrichtung

Video-, Text- und Audio-Signale werden in einen gemeinsamen semantischen Raum ausgerichtet. Ein Nutzer, der ein Produktvideo begeistert schaut (über Audio-Tonalität und View-Dauer erfasst), aber einen skeptischen Kommentar schreibt (über Textanalyse erfasst), erzeugt ein reicheres Intent-Profil als jedes Signal allein. Der Translator verschmilzt diese Modalitäten in eine einheitliche Intent-Repräsentation, die in die DNA-Layer zur Vektorkodierung fließt.

Echtzeit-Sentiment-Fluss

Sentiment und Intent fließen in Echtzeit in die Logic Engine und das Command Center – nicht als Batch-Berichte, sondern als fortlaufende Ströme. So kann Performance Forecasting eine Verschiebung im Kampagnen-Sentiment der Zielgruppe innerhalb von Minuten erkennen, nicht Tagen. Die Integrity Layer kann anorganische Engagement-Muster (konsistent positives Sentiment ohne Verhaltens-Follow-through) in Echtzeit identifizieren. Strategic Guidance kann Empfehlungen an sich entwickelndes Zielgruppen-Feedback anpassen.

Computational Empathy Input

Die Intent- und Tonalitäts-Ausgabe des Translators speist direkt die Psychographic Layer und das Strategic Guidance Modul. Hier beginnt Computational Empathy – zu verstehen, nicht nur was Menschen taten, sondern was sie glauben, widerstehen und wertschätzen. Der strukturierte Intent vom Translator wird zum Input für Belief-Modeling und psychologischen Fit. Ohne den Translator wüsste das System, was passiert ist, aber nicht, was es bedeutet.

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